DCF77 ist das Signal, welches Funkuhren ansteuert. Es ist ein Langwellensignal auf 77,5 Khz. In einem Zeitraum von einer Minute werden 59 Informationsbits in dem Langwellensignal codiert. Dieser Datensatz von 59 Bits enthält Uhrzeit, Datum und ein paar weitere Informationen. Jedes Bit wird in einem Zeitraum von einer Sekunde gesendet. Innerhalb dieser Sekunde bedeutet ein Low-Pegel von der Dauer von 10ms eine logische “0” und ein Low-Pegel von der Dauer von 20ms eine logische “1”.
Beim Kauf eines Geräts hat mir ein freundlicher Verkäufer einen alten SCSI-fähigen Scanner quasi mitgeschenkt. Ich habe dann irgendwann versucht, den Scanner in Betrieb zu nehmen. Leider ist im Internet praktisch nichts zu diesem Scanner zu finden - wenn man ihn unter seinem aufgedruckten Namen sucht.
Des Rätsels Lösung ist, dass es sich um einen “Microtek ScanMaker M3” handelt. Die Firma Mikrotek hat diesen Scanner Ende der 90iger Jahre unter diversen Handelsbezeichnungen verkauft.
Geräte dieser Art waren in Forschung und Entwicklung der 80ger Jahre, besonders Entwurf von Logikschaltungen, sehr verbreitet.
Der Tek 1241 bietet bis zu 72 Kanäle, 2 Zeitbasen, einen farbigen Touchscreen und eine Bandbreite von 100 Mhz synchron und 50 Mhz asynchron. Er hat zusätzliche Slots für RAM- und ROM-Bausteine sowie für ein GPIB oder RS232-Interface. Er kann eine Tiefe zwischen 257 Bit (Aquisition mit Glitches mit einer Karte) und 4x512+1=2049 Bit analysieren (Acqisition ohne Glitches mit 4 Karten)
Da ich ein paar hundert Dias aus vordigitalen Zeiten besitze, habe ich schon immer mit dem Digitalisieren dieser “Schätze” geliebäugelt. Einen Teil habe ich vor einigen Jahren von einem Digitalisierdienst auf CD bringen lassen. Die Qualität war recht gut, der Service allerdings ziemlich teuer (ca. 15 Cent pro Bild). Um alle Bilder zu digitalisieren, hätte ich entweder ziemlich viel Geld für den Scandienst ausgeben müssen oder aber selbst scannen.
Um Dias selbst zu scannen, braucht man a) Zeit und b) auch Geld, denn ein halbwegs brauchbarer Diascanner ist nicht billig (sicher >200 Euro).
Im folgenden ist der Bau einer sechsstelligen Widerstandsdekade beschrieben. Alle benötigten Dateien (Schaltplan, Boarddesign, Skalendesign) sind am Ende des Textes verlinkt.
Designziel Es können in 1 Ohm Abständen alle Widerstandswerte von 1 Ohm bis 1.000.000 Ohm eingestellt werden. Genauigkeit soll möglichst gut sein, nicht schlechter als 1%.
Umsetzung Widerstände 0,1% sind noch relativ gut erhältlich. Ich fand bei Reichelt alle Widerstände >=10 Ohm mit 0,1% und nur die Widerstände von 1-9 Ohm mit 1%.
ICS-1000 is a modular high performance data acquisition, archiving and processing system. It is intended for low frequency signals (less that 50Khz), but with many such signals (several hundreds) in parallel. The system is from the 90s and was used e.g. in military research. End of lifetime for the product was 2010. ICS means Interactive Circuits and Systems Ltd., 5430 Canotek Rd., Gloucester, ON K1J 9G2, Canada. ICS-1000 is also called ICS SYSTEM 1000.
Am AVR können zahlreiche (um nicht zu sagen: zahllose) Sensoren angeschlossen werden. Bei stromsparender Bauweise und Verwendung eines nichtflüchtigen Speichers (großes EEPROM, SD-Karte) können diese Werte über einen langen Zeitraum vom AVR autark gesammelt werden (“Data Logger”). Ein bisschen habe ich da auch herumexperimentiert.
Luftdruck und Temperatursensor HopeRF HP03S Dieser Sensor erfasst Luftdruck und Temperatur als 16-Bit Werte. Er kann mit dem I2C Protokoll (auch “TWI”, Two Wire Interface genannt) angesprochen werden.
Altes Werkzeug ist oft hochwertiger als neuer glänzender Plunder aus aller Welt.
Werkzeug aus den 50ern und 60ern von namhaften deutschen Herstellern sammelt sich daher bei mir an :-)
Leider sieht das Werkzeug oft nicht mehr so toll aus Korrosion und auch Dreckschichten beeinträchtigen die Optik.
Nach Sichtung von Internet-Foren gibt es mehrere Wege zur Entrostung:
Chemisch mit Essig oder speziellen Chemikalien, in denen man das Werkzeug länger (tagelang) liegen lässt.
Fotos von diesem Eprommer, Baujahr ca. 1984.
Rückseite, RS232 und Debug RAM-Extension
Unter einer Klappe an der Front: Einstellungen für RS232 etc.
Schaltnetzteil
Anzeige und Eingabe-Platine, Unterseite
RAM und ROM für die CPU (?)
Die Firma “Espressif Systems” bietet seit 2014 den Chip ESP8266 an, der mit sehr wenig externer Beschaltung WLAN-Funktionalität bereitstellt und mittels serieller Schnittstelle (TxD, RxD) angesteuert werden kann. Der Chip ist ein kleiner programmierbarer Microcontroller mit Flash-ROM mit integrierter WLAN Funktion. Daher kann der ESP8266 mit einer Firmware versehen werden.
Von Espressif Systems gibt es eine Firmware, von zahlreichen chinesischen Anbietern auch komplette kleine Hardware-Module mit diesem Chip. Somit kann man sich dem Thema WiFi ganz leicht nähern.