Verstärker einer Gitarre Yamaha APX7

Die APX7 ist ein ziemlich feines Modell aus den 70er Jahren. Sie hat einen magnetischen und zwei piezoelektroische Tonabnehmer, was ihr zu einem einzigartigen Klangbild verhilft</werbung> 🙂

Anlässlich einer (elektrischen) Gitarrenreparatur wurde der Verstärker ausgebaut.

Die 4 Bedienknöpfe des Verstärkers sind von Ringmuttern umgeben. In diesen Ringen sind zwei Einkerbungen vorhanden. Die Ringe können an den Einkerbungen mit einer geeigneten Spitzzange gedreht und so aufgeschraubt werden.

Der Verstärker kann dann vorsichtig entnommen werden, wobei auf Kabel die an die Tonabnehmer gehen geachtet werden muss.

Bei meiner Gitarre waren die beiden Piezo-Abnehmer schon vorher abgefallen (mangelnde Klebung) und das Batteriekabel abgerissen. Zwecks Reparatur wurde daher der Verstärker entfernt. Mit einer kleinen Kamera wurde ermittelt wo die Piezo-Abnehmer vorher befestigt waren. Dann wurden die Abnehmer mit Holzleim wieder festgeklebt. Das defekte Batteriekabel wurde durch ein neues ersetzt.

 


Der Verstärker, gerade der Gitarre entnommen

Der 9V-Batterieclip ist abgerissen und soll erneuert werden (roter+schwarzer Draht)

Einer der versenkbaren Regler

Regler in einem eigenen, zweiten Gehäuse. Dieser Regler erlaubt es, weich zwischen Piezo- und magnetischen Tonaufnehmern abzustimmen.

 


Das Innere des Verstärkers

 

 

 

 

 


„K30A“ auf den Transistoren bedeutet „2SK30A“. Der 2SK30 ist ein Low Noise FET speziell für Audio-Schaltungen. Dies hier sind Originale von Toshiba.

 

 

 

 

 

 

Innenansicht Sony ICF-7600 (KW-Empfänger aus den 1980ern)

Mit Minireparatur an Stromversorgungsbuchse


Rückwand entfernt

 

 

 

 

 

Gerät bekommen mit Diagnose: Geht mit Batterie, aber nicht über die 9V Buchse…

 


Dies ist einer der Lötpins der 9V-Buchse auf der Platine. Man sieht feine Haarrisse, die um die Lötstelle herumgehen. Diese sind durch häufiges Ein- und Ausstecken entstanden. Nach einer Neulötung mit besonders viel Lötzinn funktioniert auch die Buchse wieder!

 

 

Innenansicht Penko FMD 2PC Meßverstärker

Gerät zum Anschluss von Wägezellen. Genaueres zur Verwendung habe ich hier beschrieben.

Oben: der Penko FMD 2PC Messverstärker in einer Versuchsanordnung mit Wägezelle.

 

 


Ein Teil des Geräts – der empfindliche Eingang des Messverstärkers inklusive A/D-Wandlung – ist in einem abgeschirmten eigenen Gehäuse untergebracht.

 

 

 

 

Digital-Platine mit Display

 

 

 

 

 

 

Von allen IC’s sind die Aufschriften entfernt worden