Midi per Software unter Linux

Midi-Dateien werden entweder via Hardware oder Software abgespielt. Eine Software hierfür ist timidity.

Installation eines Midi-Sequencers

timidity Paket mittels YasT installieren.

Installation eines Soundfonts

Man kann mit timidity direkt Midi-Dateien abspielen, die klingen aber eher langweilig. Daher sollte man sich einen umfangreichen Soundfont mit vielen Instrumenten installieren. Bei http://www.hammersound.net eine Soundbank herunterladen. Z.B. die von Fluid.

Sie kommt in einem seltsamen Format (FluidR3 GM.sfArk). Diese mittels sfarkxtc unter Linux entpacken (kann auch per Yast installiert werden).
Eine der resultierenden Dateien ist „FluidR3 GM.SF2“. Diese umbenennen nach „FluidR3GM.SF2“ und z.B. nach /usr/share/timidity/ kopieren.

In /etc/timidity.cfg wird auf /usr/share/timidity/timidity.cfg verwiesen. Dort folgendes eintragen:

dir /usr/share/timidity
soundfont FluidR3GM.SF2

timidity nutzen

Das folgende ist unter http://de.opensuse.org/SDB:Abspielen_von_MIDI_Dateien ausführlich beschrieben.

timidity im Alsa Server Modus starten.

/usr/bin/timidity -iA -B2,8 -Os &

timidity wird über ein midi port angesprochen. Dieses gibt er beim Start aus.


Opening sequencer port: 128:0 128:1 128:2 128:3

Mittels des virtuellen Midi Keyboards „vkeybd“ kann man nun probeweise einzelne Töne abspielen:

vkeybd -addr 128:0

Interface / GUI wählen.

timidity besitzt mehrere GUIs. Das GtK-Interface erhält man z.B. mit:

timidity -ig

Weitere siehe http://timidity.sourceforge.net/screenshots.html

Weiterführende Links:
http://www.justchords.de/reality/timidity.html